Eine Zahl, die stehen bleibt
ab 199 €
Fester Betrag für den Stadtumzug, WG-Zimmer, möbliert gemietet
Was im Festpreis für einen Umzug in Berlin steckt
Der Festpreis ist der Betrag, der im Angebot steht und danach nicht mehr steigt. Er beginnt bei 199 € und entsteht aus vier Angaben: Zimmerzahl, Etage an beiden Adressen, die großen Möbelstücke und der Wunschtermin. Für ein bis zwei Zimmer braucht es dafür keinen Besichtigungstermin.
- 01
- Verbindlich mit dem schriftlichen Angebot, nicht erst am Umzugstag
- 02
- Längere Arbeitszeit als kalkuliert geht zu unseren Lasten
- 03
- Zusatzposten einzeln aufgeführt, damit der Betrag prüfbar bleibt
- 04
- Anfahrt innerhalb Berlins bereits enthalten
Was ein Festpreis leisten muss, um einer zu sein
Das Wort steht in dieser Branche auf vielen Seiten, und es bedeutet nicht überall dasselbe. Ein Betrag ist erst dann fest, wenn im Angebot steht, wofür er gilt: für wie viele Kräfte, für welche Fahrzeuggröße, ab welcher Uhrzeit und für welchen Umfang. Fehlt eine dieser vier Angaben, ist die Zahl eine Schätzung mit freundlichem Namen, und die Lücke wird am Umzugstag geschlossen.
Ebenso wichtig ist die Gegenrichtung. Ein ehrlicher Festpreis sagt auch, wann er nicht mehr gilt. Bei uns ist das der Fall, wenn der Umfang sich ändert, also wenn Möbel dazukommen, die nicht gemeldet waren, oder wenn die Zufahrt am Morgen anders aussieht als beschrieben. Alles andere, auch eine länger dauernde Treppe, ist unser Problem und nicht Ihres.
Was daraus folgt, ist unbequem für den Anbieter: Die Kalkulation muss vorher stimmen. Deshalb fragen wir nach den großen Stücken einzeln und nicht nach der Wohnfläche. Zwei Wohnungen mit derselben Quadratmeterzahl unterscheiden sich beim Ladevolumen leicht um das Doppelte, und das Volumen entscheidet über Fahrzeug und Mannschaft.
Wie der Betrag ohne Besichtigung entsteht
Für ein bis zwei Zimmer reichen vier Angaben. Die Zimmerzahl bestimmt die Größenklasse, die Etagen mit der Aufzugfrage bestimmen die Tragezeit, die Liste der großen Möbel bestimmt Fahrzeug und Zahl der Kräfte, und der Termin entscheidet, ob überhaupt etwas frei ist. Wer dazu zwei Fotos vom Zimmer schickt, macht die Rechnung so genau, wie sie ein Vorabtermin auch machen würde.
Bei großen Haushalten bleibt es beim persönlichen Blick vorher, und zwar aus einem sachlichen Grund: Dachboden, Keller, Sammlungen und schwierige Zufahrten lassen sich schriftlich schlecht beschreiben. Dieser Termin kostet nichts und verpflichtet zu nichts, er ist bei kleinen Wohnungen nur überflüssiger Aufwand, den am Ende alle mitbezahlen.
Ab der ganzen Wohnung greift die zweite Staffel, die nach Zimmerzahl rechnet. Sie steht vollständig auf der Preisseite und beginnt bei der Einzimmerwohnung. Der Unterschied zwischen beiden Tafeln ist nicht der Preis je Kubikmeter, sondern der Zuschnitt: Die eine rechnet nach dem, was in einem Zimmer steht, die andere nach der Zahl der Räume.
Was der Betrag nicht enthält
Getrennt ausgewiesen wird alles, was nicht jeder braucht. Das sieht auf den ersten Blick nach mehr Zeilen aus, ist aber der einzige Weg, ein Angebot prüfbar zu halten. Eine einzige Summe wirkt übersichtlicher und verbirgt genau die Posten, bei denen Sie durch eigene Vorarbeit sparen könnten.
Der Zugang gehört ins Angebot, nicht auf die Rechnung
Etage, Tragweg und sperrige Einzelstücke sind der häufigste Grund, warum am Ende mehr auf der Rechnung steht als im Angebot. Bei uns stehen sie vorher da, mit Betrag, und Sie können sie beim Vergleich zweier Angebote nebeneinanderlegen.
Preis und Kosten im Einzelnen
Diese Seiten rechnen einzelne Fälle vollständig durch, mit Zahlen aus derselben Preisliste, nach der auch abgerechnet wird.
Drei Stellen, an denen Angebote auseinandergehen
Die erste ist die Zahl der Kräfte. Zwei Leute sind billiger je Stunde und teurer je Umzug, sobald eine Treppe ohne Aufzug im Weg ist. Wer zwei Angebote vergleicht, sollte deshalb zuerst nachsehen, mit wie vielen Leuten gerechnet wurde. Steht das nirgends, fehlt die wichtigste Zahl.
Die zweite ist die Anfahrt. Innerhalb Berlins steckt sie bei uns im Betrag, in anderen Angeboten taucht sie als eigener Posten auf, manchmal doppelt für Hin- und Rückfahrt. Die dritte ist die Ladungssicherung: Decken, Gurte und die Sicherung auf der Ladefläche gehören zum Transport und nicht in eine Zusatzzeile. Wenn Sie dafür bezahlen sollen, fragen Sie nach.
Was den Preis nach unten bewegt
Aussortieren wirkt stärker als jede Verhandlung. Ein Kubikmeter, der nicht mitfährt, kostet weder Karton noch Tragezeit noch Platz im Wagen. Danach kommt das Packen: Eine vollständig gepackte Wohnung verkürzt den Termin spürbar, eine halbfertige verlängert ihn, während bezahlte Kräfte danebenstehen. Und schließlich der Stellplatz vor dem Haus, der bei jedem einzelnen Gang Zeit spart.
Nicht sparen lässt sich dagegen an der Zahl der Kräfte. Zu wenige Leute verlängern den Tag stärker, als der eingesparte Satz je hereinholt, und beim Festpreis ändert das ohnehin nichts an Ihrer Rechnung, sondern nur an der Dauer.
Zahl für die eigene Wohnung
Vier Angaben genügen, und Sie wissen, woran Sie sind. Ohne Rückruf, ohne Vorabtermin, ohne Verpflichtung.
Wenn es kleiner ist als eine Wohnung
Für Einzimmerwohnungen, WG-Zimmer und den Umzug zum Studienbeginn gibt es eine eigene Übersicht. Dort steht, wie viele Kartons ein Zimmer üblicherweise ergibt, welche Fahrzeuggröße dafür reicht und ab wann sich ein Unternehmen gegenüber dem Mietwagen mit Freunden überhaupt rechnet.
Feste Beträge für kleine Umzüge
Der häufigste Fall auf dieser Seite: ein Zimmer, wenig Möbel, knappes Budget und ein Termin, der nicht verschiebbar ist.
Fragen zum festen Betrag
Fünf Punkte, die beim Vergleich von Angeboten den Unterschied machen.
- Was genau bedeutet Festpreis bei Ihnen?
- Ein Betrag, der im schriftlichen Angebot steht und sich danach nicht mehr bewegt, solange sich der Umfang nicht ändert. Dauert der Tag länger als kalkuliert, ist das unser Risiko. Kommt am Morgen ein ganzer Kellerraum dazu, der vorher nicht gemeldet war, sprechen wir darüber, bevor der erste Karton bewegt wird.
- Was steckt im Betrag und was wird getrennt berechnet?
- Im Betrag stecken Fahrzeug, Kraftstoff, Anfahrt innerhalb Berlins, die vereinbarte Zahl an Kräften, Möbeldecken, Spanngurte, Ladungssicherung sowie Ab- und Aufbau handelsüblicher Möbel. Getrennt stehen Halteverbotszone, Verpackungsmaterial, Möbellift, Küchenmontage und Entsorgung, weil sie nicht jeder braucht.
- Warum steht dann trotzdem überall "ab"?
- Weil die Tafel für den Normalfall gilt: Zugang bis zur zweiten Etage, gepackte Kartons, keine Sonderstücke. Sobald Ihre Angaben vorliegen, wird aus dem Startwert eine feste Zahl. Für wg-zimmer, möbliert gemietet beginnt sie bei 199 €, für eine ganze Einzimmerwohnung bei 289 €.
- Woran erkenne ich ein Angebot, das zu billig ist?
- An drei Dingen: Es nennt keine Zahl der Kräfte, keine Fahrzeuggröße und keine Startzeit. Fehlt eines davon, ist der Betrag nicht nachrechenbar, und die Lücke wird am Umzugstag gefüllt. Ein zweites Warnzeichen ist eine einzige Pauschalsumme ohne aufgeschlüsselte Zusatzposten.
- Kann ich Festpreis und Stundensatz vergleichen?
- Ja, und das lohnt sich. Nach Stunden zahlen Sie ab 25 € je Stunde je Kraft bei zwei Stunden Mindestabnahme, tragen dafür aber das Risiko, wenn der Tag länger wird. Beim Festpreis ist es umgekehrt. Je besser die Menge vorher bekannt ist, desto eher lohnt der Stundensatz.
Lieber eine Zahl als eine Spanne?
Zimmerzahl, beide Etagen, die großen Stücke, Wunschtermin. Damit steht Ihr Betrag, und zwar schriftlich.