Wann Sie wahrscheinlich keine brauchen
Beim kleinen Umzug ist die Halteverbotszone häufig überflüssig, und das ist die Auskunft, die Ihnen Geld spart. Wenn ein WG-Zimmer geräumt wird, steht der Wagen selten länger als eine Stunde. In einer ruhigen Nebenstraße findet sich in dieser Zeit fast immer eine Lücke, notfalls ein paar Häuser weiter.
Auch die Tageszeit entscheidet. Vormittags unter der Woche sind in vielen Wohngebieten Plätze frei, weil die Pendler weg sind. Wer dagegen um achtzehn Uhr in Friedrichshain lädt, sucht lange.
Der dritte Punkt ist die eigene Umgebung. Sie wohnen dort und wissen besser als jeder Anbieter, wie die Straße aussieht. Wenn vor Ihrem Haus regelmäßig Lieferwagen halten können, brauchen Sie meistens nichts. Wenn Sie selbst mit dem Auto abends zwanzig Minuten kreisen, ist die Antwort eine andere.
- Kurze Standzeit unter einer Stunde und ruhige Straße: meist ohne
- Vormittagstermin unter der Woche im Wohngebiet: meist ohne
- Eigenes Auto kann den Platz am Vorabend besetzen: ohne
- Hof oder Ladezone direkt am Haus: ohne
Wann sie sich klar rechnet
Sobald der Wagen mehrere Stunden stehen muss, kippt es. Bei einer Zweizimmerwohnung mit vierzig Kartons sind drei bis vier Stunden normal, und so lange lässt sich keine zufällige Lücke halten. Kommt der Wagen nicht vor die Tür, zahlen Sie den Tragweg in Arbeitszeit, und diese Stunden kosten mehr als die Zone.
Der zweite klare Fall sind Straßen mit Parkraumbewirtschaftung und durchgehend hoher Auslastung. In weiten Teilen der Innenstadt ist ein freier Platz vor der Haustür an einem Werktag reine Glückssache.
Der dritte Fall ist die Technik: Wer einen Möbellift braucht, weil das Sofa nicht durchs Treppenhaus passt, kommt ohne freie Fläche nicht aus. Der Lift wird auf der Straße aufgestellt und braucht Platz und Standfestigkeit. Ein Möbellift kostet bei uns ${ZUSATZ[2].preis}, und ihn ohne gesicherte Fläche zu bestellen wäre herausgeworfenes Geld.
Wie der Ablauf aussieht und wie viel Vorlauf nötig ist
Wir stellen den Antrag bei der zuständigen Stelle, holen die Genehmigung ein, stellen die Schilder auf und bauen sie nach dem Umzug wieder ab. Sie müssen sich um nichts kümmern, brauchen aber Zeit im Kalender.
Rechnen Sie in der Regel mit mindestens vier Werktagen Vorlauf. Wie lange die Bearbeitung tatsächlich dauert, ist von Bezirk zu Bezirk unterschiedlich und ändert sich auch mit der Jahreszeit: Zum Monatsende und in den Sommermonaten liegen dort mehr Anträge als im Februar. Wer sicher gehen will, fragt eher zwei Wochen vorher an.
Die Schilder müssen außerdem eine gewisse Zeit vor dem Umzugstag stehen, damit ein Fahrzeug, das trotzdem dort parkt, umgesetzt werden kann. Wie lange genau, ergibt sich aus der Anordnung. Deshalb kommen die Schilder nicht am Morgen des Umzugs, sondern deutlich früher.
- Umzugstermin festlegen und die Zone gleich mitbestellen
- Adressen, gewünschte Länge der Fläche und Uhrzeit angeben
- Wir beantragen die Genehmigung und melden uns, sobald sie vorliegt
- Die Schilder werden rechtzeitig vor dem Termin aufgestellt
- Nach dem Umzug bauen wir sie wieder ab
Am Umzugstag: Kennzeichen, fremde Autos, Länge der Fläche
Notieren Sie sich beim Aufstellen der Schilder die Kennzeichen der Fahrzeuge, die dann noch in der Fläche stehen, am besten mit einem Foto und dem Datum. Steht eines davon am Umzugstag immer noch da, ist der Nachweis wichtig, dass es schon vor dem Aufstellen dort parkte oder eben nicht.
Wenn trotz Zone ein fremdes Auto in der Fläche steht, ist das ärgerlich, aber nicht das Ende. Häufig ist der Halter im Haus zu finden. Hilft das nicht, wenden Sie sich an die Polizei; das Umsetzen dauert dann seine Zeit, und ein Teil der Arbeitszeit läuft währenddessen weiter. Genau deshalb lohnt es, die Zone eher großzügig zu bemessen.
Zur Länge: Für einen Transporter mit zwölf Kubikmetern reichen meist zwei Fahrzeuglängen, für den größeren Wagen mit Ladebordwand planen Sie mehr ein, weil die Klappe hinten Raum braucht. Sagen Sie uns bei der Bestellung, welches Fahrzeug kommt, dann passen wir die Fläche an.